“Die Vorzüge aus der Zusammenarbeit mit Cardea liegen in Cardea's umfassender Übersicht und Kenntnis über die unterschiedlichen Beratungsschwerpunkte einzelner Anbieter, der Geschwindigkeit mit der die Beraterbewertung und -auswahl erfolgen kann sowie daraus resultierend der hohen Eignung des selektierten Beraters.”

UBS, Projektleiter

2008

Kunden vertrauen ihren Beratern blind

OKT 20

Quelle: Computerwoche

Deutsche Unternehmen sind grundsätzlich zufrieden mit ihren Consultants. Allerdings wird der finanzielle Nutzen der externen Ratschläge nur selten gemessen.

Das Geschäft mit externer Beratung floriert. Laut dem Bund Deutscher Unternehmensberater (BDU) haben die Umsätze der Branche 2007 um 11,8 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro zugelegt. Die Externen werden zunehmend in strategischen Projekten zu Hilfe geholt, um Wachstum und Internationalisierung voranzutreiben. Das zeigt eine Umfrage der "Meta-Beratung" Cardea, die Firmen bei der Auswahl und Steuerung ihrer Consultants unterstützt. Gleichzeitig kurbelt die durch die Kreditkrise in den USA ausgelöste weltweite Unsicherheit den Markt an: "Für Restrukturierungsmaßnahmen werden derzeit ebenfalls verstärkt Consultants beauftragt", beobachtet Eva Manger-Wiemann, Geschäftsführerin von Cardea.

Im Großen und Ganzen gibt es an den externen Consultants wenig auszusetzen. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, sehr zufrieden zu sein, 40 Prozent bezeichneten sich als zufrieden. Nur zwei Prozent stuften die Leistungen als ungenügend ein.

Diese Werte beruhen allerdings meist auf subjektiven Einschätzungen. Über den finanziellen Nutzen der Projekte sagen sie nichts aus. Nur 70 Prozent der Befragten messen die Zielerreichung. Und finanzielle Ziele, etwa in Form von erzielten Einsparungen, Umsatz- und Gewinnsteigerungen oder Qualitätsverbesserungen wie der Reduktion von Fehlerraten und Reklamationen oder einer Erhöhung der Durchlaufzeiten, vereinbaren lediglich 32 Prozent der Firmen mit ihren Beratern. Die restlichen zwei Drittel können den finanziellen Nutzen nur schätzen. "Die Anwender definieren ihre Ziele zwar genauer als früher. Aber häufig fehlt eine durchgängige Verbindung zwischen Beratung und Zielerreichung", kritisiert Cardea-Managerin Manger-Wiemann.

Oft mangelt es an geeigneten Maßnahmen: "Die Auftraggeber haben Probleme, die Erfolge von unterschiedlichen Beratereinsätzen zu definieren und in monetären Einheiten auszudrücken", erläutert die Expertin. Aufgrund disperser Daten seien interne und externe Ausgaben einzelnen Aufträgen schwer zuzuordnen.

Eine kritische Betrachtung des Wertschöpfungsbeitrags ist nur möglich, wenn die Anwender zumindest die grundlegenden Projektsteuerungsmaßnahmen ergreifen, sprich: die Zielerreichung zum Projektende messen, die Leistungen formell evaluieren sowie deren Kosten und finanziellen Nutzen analysieren.