2009
Thesenpapier: "Zukunft der Beratung - Beratung für die Zukunft"
OKT 26
• Drei führende Managementberatungsmarkt-Experten im deutschsprachigen Raum stellen 10 Thesen zur Diskussion.
• Managementberatungs-Markt tritt in eine neue Reifephase
• Wiederbesinnung auf traditionelle Werte
(das Thesenpapier ist am Ende des Textes unter "Artikel als PDF herunterladen ..." verfügbar)
Bonn / Kaufbeuren / Zürich, Oktober 2009. — Die Folgen der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise bekommen auch Managementberatungs-Unternehmen zu spüren. Nicht nur Auftrags- und Umsatzeinbußen machen deutlich, dass sich der Markt für Managementberatung in einem Umbruch befindet. Wohin die von den Marktveränderungen bedingte, neu eingeschlagene Richtung die betroffenen Anbieter führen wird und wie diese ihr Portfolio sowie ihre Unternehmensphilosophie neu ausrichten könnten, sind Kernthemen des aktuellen Thesenpapiers „Zukunft der Beratung – Beratung für die Zukunft“.
Bei diesem Thesenpapier handelt es sich um eine gemeinschaftliche Initiative der drei führenden Analysten für den Managementberatungs-Markt im deutschsprachigen Raum: Cardea (Zürich), Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB, Bonn) und Lünendonk (Kaufbeuren). Die Experten stellen zehn Thesen hinsichtlich der Zukunft des Managementberatungs-Marktes zur Diskussion.
Vom stetigen Wachstum in eine Reifephase
In den letzten Jahrzehnten konnten Beratungsunternehmen eine Phase nahezu stetigen Aufschwungs erfahren. Mit dem Platzen der Immobilienblase in den USA und der darauf folgenden Finanzkrise fand dieses kontinuierliche Wachstum ein Ende. Die Rezession führte auch zu einem spürbaren Rückgang der Nachfrage von Managementberatungs-Leistungen. Dieser tiefe Einschnitt beeinflusst den Markt nachhaltig und wird ihn in Teilen verändern. Es folgt nun eine Phase des Reifens: Obwohl weiteres Wachstum keineswegs ausgeschlossen ist, gehören überproportional hohe Zuwachsraten der Vergangenheit an. Der Beratungsmarkt wird sich zunehmend der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung anpassen.
Renaissance „alter“ Werte
Mit der Wirtschaftskrise einher ging ein Vertrauensverlust der Öffentlichkeit in Wirtschaft und Führungskräfte sowie auch Berater. Managementberatungen sind daher gefordert, nun neue Beratungsprodukte und Dienstleistungen zu entwickeln. Es gilt dabei auch, sich mittels einer neuen Positionierung und Kommunikationspolitik vom Image eines „Belehrenden von außen“ zu entfernen und sich stattdessen als problemlösender Partner der Kunden zu präsentieren. Klassische Werte wie Ethik und Transparenz müssen glaubhaft vorgelebt und vermittelt werden.
Das detaillierte Thesenpapier „Zukunft der Beratung – Beratung für die Zukunft“ kann ab sofort kostenfrei bei der Cardea AG, der WGMB Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung sowie der Lünendonk GmbH als PDF-Datei angefordert werden.
Die Unternehmen
Die Cardea AG beschäftigt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1999 mit dem Thema des Wertschöpfungsbeitrags von Beratungsleistungen. Als “Expert in Meta-Consulting” hat Cardea Konzepte und Dienstleistungen entwickelt, um den Einsatz von Beratungsunternehmen und die Wirkung von Beratungseinsätzen für auftraggebende Unternehmen zu optimieren. Kosten, Nutzen und Qualität der Beraterengagements der Kunden stehen bei allen Empfehlungen und Ratschlägen im Vordergrund. Was Cardea auszeichnet: Insights in den Beratungsmarkt und umfassende Kenntnis seiner Anbieter; Zugang zu best-in-class-Anbietern für spezifische und projektindividuelle Problemlösungen; Expertenwissen und -beratung im Zusammenhang mit dem Einsatz wertschöpfender Beratung; faktenbasierte, stets aktuelle sowie unvoreingenommene Analyse- und Informationsdienstleistungen als Grundlage professioneller und transparenter Entscheidungsprozesse bei der Selektion externer Berater; Expertenwissen und -beratung im Zusammenhang mit der Steuerung und Messung der Projekt- und Beraterperformance in Beratungsprojekten.
Die WGMB Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung ist ein wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut in privater Trägerschaft. Seit der Gründung der Gesellschaft im Jahr 1998 fördert sie in Kooperation mit Hochschulen und Unternehmen die anwendungsorientierte Forschung an der Schnittstelle von Management, Beratung und Psychologie. Eine breite Popularität haben vor allem die von der WGMB herausgegebenen Fink-Studien zum Beratungsmarkt erlangt.
Die Lünendonk GmbH, Gesellschaft für Information und Kommunikation (Kaufbeuren), untersucht und berät europaweit Unternehmen aus der Informationstechnik-, Beratungs- und Dienstleistungs-Branche. Mit dem Konzept Kompetenz3 bietet Lünendonk unabhängige Marktforschung, Marktanalyse und Marktberatung aus einer Hand. Der Geschäftsbereich Marktanalysen betreut die seit 1983 als Marktbarometer geltenden „Lünendonk®-Listen und -Studien“ sowie das gesamte Marktbeobachtungs-programm. Seit 2003 ist Lünendonk auch von Frankreich und Großbritannien aus erfolgreich aktiv.
Weitere Informationen
Cardea AG
Eva Manger-Wiemann
Hausanschrift: Winkelriedstrasse 27, Postfach, CH - 8033 Zürich
Telefon: 0041-44-350 28 50
E-Mail: info@cardea.ch
Homepage: http://www.cardea.ch
WGMB Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung mbH
Prof. Dr. Dietmar Fink
Hausanschrift: Johannes-Henry-Straße 22, 53113 Bonn
Telefon: 0228-2 42 61 73
E-Mail: studien@wgmb.org
Homepage: http://www.wgmb.org
Lünendonk GmbH -
Gesellschaft für Information und Kommunikation
Thomas Lünendonk
Postanschrift: Postfach 1360, 87573 Kaufbeuren
Hausanschrift: Ringweg 23, 87600 Kaufbeuren
Telefon: 0 83 41 - 9 66 36 - 0 Telefax: 0 83 41 - 9 66 36 - 66
E-Mail: luenendonk@luenendonk.de
Homepage: http://www.luenendonk.de
Diese Presseinformation sowie das Thesenpapier finden Sie im Internet unter: http://www.cardea.ch
